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Montag, 5. November 2012

Angkor - Die Tempel und die Umgebung

Angkor - die Tempel und die Umgebung

Montag, 5. November 2012

Wir sind um 05:00 Uhr morgens aufgestanden und um 06:00 mit dem Tuc Tuc in Richtung Angkor losgefahren. Wie sich später herausstellen sollten, war das nicht zu früh.
Es umgab uns kurzzeitig das Gefühl von “frische”, als wir so früh am morgen im offenen Gefährt in Richtung Norden fuhren. Die Straßen waren wieder erwarten nicht menschenleer. Wir hatten auch irgendwo gelesen, dass die Kambodscher oder Kambodschaner? Frühaufsteher sind, was demnach stimmt.
Nach gefühlten 20-30 Minuten (haben nicht auf die Uhr geschaut, haben ja Urlaub…) waren wir am Ticket Center. Ein Tag kostet 20$, 3 Tage Eintritt gibt es für 40$ pro Person, was wir ja auch bereits im Vorfeld gelesen haben, wie auch so vieles mehr über die Tempel und deren Geschichte. Der diesbezüglich interessierte Leser wird nun auf das ausgiebig im Internet verfügbare Material verwiesen, aber Nein!!! … nicht jetzt rumklickern, sondern erst hier zu Ende lesen.
Von uns kommen die folgenden eher unwissenschaftliche Eindrücke:
  • Wieso bauen relativ kleine, schmale Menschen so steile Treppen mit so hohen Stufen?
  • Woher kommen die ganzen Steine?
  • Mann, ist das groß!
  • Wir haben schon einige Tempel gesehen, aber solche Dimensionen noch nicht.
  • Wer setzt sich auf all die kleinen roten Stühle an den vielen, vielen kleinen Shops, die Wasser, Cola und irgendwelche Touri Mitbringsel verkaufen?
  • Wir hatten kurzzeitig fast Platzangst in der ein oder anderen Tempelkammer, weil da so viele durchnummerierte asiatische Touri-Gruppen mit gleichfarbigen Schirmmützen rumwuselten, wie Ameisen, die über ihre Beute herfallen. Und jetzt kommt es: Wir fragten Rada, unseren Tuc Tuc Fahrer, ob es heute besonders voll sei. Er sagte recht entspannt: “No, not so many people today.”
  • Toiletten gibt es zwar, ist aber nichts los, denn man schwitzt alles aus.
  • Es gibt auch ruhige Orte an denen man schon in Gedanken ein wenig in die Vergangenheit reisen kann.
  • Alles ist absolut beeindruckend und sehenswert.
Nun noch ein paar ausgewählte Bilder.
Viel Freude damit und nachdem ihr die Bilder begutachtet habt, dürft ihr Kommentare loswerden…ach ja, und das Internet nach den Fakten über Angkor, das Königreich der Khmer durchgooglen.

Sonntag, 4. November 2012

Touri-Straßen vs. The country side of the region

Gestern Abend haben wir die klassischen "must sees", wie Old Market, Night Market und Pub Street erkundet. M großen und ganzen ist das schon ähnlich dem und bekannten Thailand. Vielleicht war es in Thailand vor 10 oder 15 Jahren so, wie hier in den Nebenstraßen, wobei die Hauptstraßen und Märkte hier doch schon komplett auf Touristen ausgelegt sind, sehr ähnlich wie in Thailand.

Die Pub Street ist so wie der Name es vermuten läßt - ein Pub neben dem nächsten. Im "Studio" erlaubten wir uns ein oder zwei Tequila Sunrise und zum Essen gab es unter anderem "Green Papaya Salat". (Liebe Grüße an Kerstin, der war echt lecker und natürlich spicy bestellt.)

Alles ist bunt, laut, Fußball an jeder Ecke (Champions League) und ein Draft Bier gibt es für 0,50 $.
Es hat Spaß gemacht und vor allem waren alle freundlich und wir fühlten uns nicht unwohl.



Dann gab es heute ein deutliches Kontrastprogramm.
Um 08:00 Uhr am Morgen fuhren wir mit Chan, dem freundlichen Allrounder, aufs Land, und das war wirklich aufs Land!
Mit dem bekannten tuc tuc Fahrer, der uns bereits sicher vom Flughafen zum Guesthouse gebracht hat, fuhren wir zunächst zum "New Angkor Market", definitiv kein Markt, an dem man den typischen Touristen antrifft. Wie sagte unser Sohn schon in Dubai: "Mit Euch landet man irgendwie immer da, wo man sonst keine Touristen mehr sieht."
Dort haben wir fürs Mittagessen eingekauft, alles frisch, alles gut.

Alle Details dieses sehr interessanten vormittags zu erzählen sprengt definitiv den Rahmen hier, nur einiges:


  • Schlange und Palmwein schmecken ok oder interessant
  • Ochsen mögen scheinbar keine Europäer riechen
  • Du bist kein Alien, auch wenn dich alle anderen irgendwie so betrachten.
  • Es gibt sichtbare Unterschiede zwischen buddhistische und hinduistische Gräber.
  • Auch Motorroller aus purem Rost und Schlamm können noch fahren.
  • Reis anbauen und ernten ist eine echt harte Arbeit.
  • Die Gastfreundschaft hier ist überwältigend.
Vielen Dank an Chan und seine Familie.

Thank's a lot to Chan and his family who gave us such a warm welcome. Nice experiences we will never forget.

Samstag, 3. November 2012

Tanei Guesthouse

Ok, die Fahrt vom Flughafen mit dem Tuc Tuc machte uns schon gespannt auf das Guesthouse.

Der Abholer erwies sich als sehr netter Allrounder "Chan". Mit viel Wert die lokale Natürlichkeit kennen zu lernen, statt bei überteuerten Touri-Shows nur den Schein einer Stadt zu erleben, lag er ganz auf unserer Linie. Mal sehen, ob das Gesprochene auch umgesetzt wird, denn am Sonntag machen wir mit ihm eine Villagetour in sein Heimatdorf. Dabei soll es dann unter anderem auch mit dem Oxcart (googelt das) ein wenig übers Land gehen. Wir werden berichten.

Das Tanei ist toll. Unkompliziert, sauber, freundlich und entspannt, diese Begriffe (ich glaube man nennt das auch Wieworte) fallen mir als erstes für eine Beschreibung ein.

Eine grüne Oase in einer Nebenstraße, von wo aus man in nur 5 Minuten zu Fuß im Trubel der unterschiedlichen Märkte ist.

Derzeit wird ein neuer Gebäudeteil gebaut und das könnte den ein oder anderen Gast stören. Ende November soll es fertig sein. Unser Eindruck ist, dass das ein sehr sportliches Ziel ist.

Wir sehen das aber eher gelassen, denn wir wollen hier ja keinen Hotelurlaub machen, sondern tagsüber die Tempel erkunden.

Fliegen, Fliegen, Fliegen und ankommen

Alle Flüge sind pünktlich geflogen und wir waren auch noch in den Maschinen drin. Ergebnis: Wir sind gesund und wie geplant in Siem Reap angekommen.

Zwei Dinge haben wir wieder
dazu gelernt.

1.
Wenn die Koffer nicht in Bangkok bis zum Reiseziel "durchgecheckt" werden, dann benötigt man mindestens 3 Stunden Aufenthalt oder !!...
Die Hilfe von netten thailändischen Angestellten der Fluggesellschaften, die sich um das Gepäck kümmern und man dann nicht für 5 Minuten immigrieren muss, denn das nimmt immer relativ viel Zeit in Anspruch.

2.
Wenn der Abholer vom Hotel (auch Zettelwinker genannt) nicht mit einem Zettel winkend am Ausgang des Flughafens steht, sollte man sich auch hier zunächst an die großen Lettern erinnern: "Keine Panik!"
Die erste Zichte war noch nicht ganz alle, da war er auch schon da.
Meine Frage: "Wo steht denn der Wagen?" wurde beantwortet mit: "No, we take a Tuc Tuc." (Siehe Foto)

Ok, ich dachte auch hier wieder: "Keine Panik!", und das war auch gut so. Es gab nämlich keinen Grund zur Panik. Zuverlässig, entspannt und mit einer natürlichen Lüftung wurden wir in knapp einer halben Stunde mit einer sehr netten Unterhaltung zum Guesthouse gebracht.

Hier haben wir dann die nächsten Tage sehr interessant geplant, doch dazu später mehr.

Eine Runde im Pool vom Guesthouse schwimmen, Duschen und zum Essen per Pedes gelaufen und wir waren sowas von bettfertig, dass ich fast beim Zähneputzen eingeschlafen wäre.

Alles gut und im diesem Sinne: Bis später.

Donnerstag, 1. November 2012

Abfahrt

Los geht's mit dem Golf+ in Richtung Frankfurt.

Aber zuvor flossen dann doch noch Abschiedstränen. Sohni sagte dann verständnisvoll: "Nach 18 Jahren habt ihr Euch eine relativ kleine Pause von 6 Wochen verdient."
So ist er eben... Vorbildlich mitfühlend und wahrscheinlich mit den Gedanken schon bei der ersten Hausparty.

Tolles Wetter zum Autofahren und freie Straßen und schwupp gegen 11:40 waren wir am Flughafen.

Koffer weg, eine Rauchen und MCD am Terminal 2, wie immer.

Nun müssen wir nur noch den richtigen Flieger finden ;-)