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Donnerstag, 2. Oktober 2014

Das Eichhörnchen

In Thailand fallen Schlangen vom Baum, hier sind es Eichhörnchen.

Leider lag S. auf seiner Liege direkt darunter. Das Tier landete einen Volltreffer, direkt zwischen die Beine. 

Etwas benommen vom Sturz rannte es noch gegen T.s Liege und ward dann nicht mehr gesehen.

Jetzt die Version von S.:

Wie es wirklich war...

Eine kleine Gruppe halbstarker Eichhörnchen saß auf einem Baum und hatten volle Pulle Langeweile, wie immer. 
Da schlug das eine Hörnchen eine Wette vor. Der, der mit einer Arschbombe direkt den blöden Touri da unten auf der Liege trifft, bekommt eine Flasche Nussschnaps. 

Gesagt getan, und schwups zeigte B-Hörnchen die sauberste Arschbombe, die er je gemacht hat. Nur dass da unter kein Wasser, sondern zwei entspannte Nüsse nichtsahnend auf einer Liege lagen. 

Rumps!!! Dann noch zwei tiefe Risswunden an den Oberschenkeln einziehen und ab durch die Hecke, wo der leckere Nussschnaps mit den grölenden Kumpelhörnchen gekippt wurde. 

So war das! 
Ok, die Risswunden bluteten eigentlich kaum, waren doch wohl eher Kratzer, aber sonst stimmt alles, wirklich. 

Natürlich gibt es davon keine Bild- oder Tonaufnahme. Aber so'n kleinen Hörnchen-Racker hatten wir zuvor schon fotografiert. 


Genau so sieht das Arschbombenhörnchen garantiert auch aus, flitzt nur jetzt dauernd gut gelaunt mit einer roten Haselnussschnappsnase herum.

Eure T. und Euer S.


Montag, 29. September 2014

Ausflug mit Boot

Wir haben einen Ausflug zur Nachbarinsel Lembongan mit dem Boot gebucht.


 Die Überfahrt dorthin wurde mit mehreren Touristen absolviert, wobei wir ein sehr nettes englisches und ein ebenso nettes, frisch verheiratetes, chinesisches Paar kennengelernt haben (Honeymoon!). Die Unterhaltungen mit ihnen waren sehr nett und interessant.

Auf der Insel angekommen trennten sich unsere Wege. Wir hatten eine Privattour über die komplette Insel, was aber eher Zufall war. Niemand sonst hatte diese Tour gebucht. Sollten wir uns Sorgen machen? Keineswegs, wie sich herausstellte.

Nach einer Fahrt mit einem sehr kleinen Glasboot konnten wir Schnorcheln gehen. Tolle Korallen und viele bunte Fische und Chinesen von einem anderen Boot, die scheinbar noch nie komplett im Wasser waren ... jedenfalls verhielten sie sich so.

Unser Tourguide kochte uns ein einfaches balinesisches Mittagessen, echt lecker, und wir saßen allein auf einer großen Terasse mit Ausblick auf's Meer.

Weiter ging's mit dem Auto über extrem holprige Wege. Man brachte uns zu einem Viewpoint, wo wir eine tolle Aussicht auf Strand, Meer und Seegrasfarmen hatten. Das Seegras wird für die Verarbeitung in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie angepflanzt und verkauft. Riecht nicht so gut, wenn es am Strand zum Trocknen liegt.

Weiter zu den Mangroven, wieder in ein kleines Boot und durch den Wald schippern. Wir hatten das Glück einen für Bali typischen blauen Vogel zu sehen, einige Krabben mit roten Beinen, aber leider keine Schlangen und zum Glück keine Moskitos.

Dann noch ein Besuch in einem zwischen 1961 und 1976 gebauten Underground-House. Zum Schutz vor Feinden hat sich ein Balinese unter der Erde eine Höhle zur "Wohnung" ausgebaut. Nichts für Leute mit Platzangst.


Am Strand noch ein kurzes Bad im Meer, welches dort viel kälter ist als vor Bali (23 Grad?). Dann mit dem Speedboot wieder nach Bali und zum Hotel und "Klack" (Insider)!


Alles in allem ein toller Tag.

Eure T. und Euer S.

Sonntag, 28. September 2014

Erholungsfaktoren

Das Hotel
Trotz der Größe geht's hier wirklich entspannt und ruhig zu. Gut erzogene Touristen, viel und freundliches Personal, ausreichend Liegen, sowohl am Strand als auch an den zwei großzügigen Pools sind die wesentlichen Faktoren dafür. 

Wir müssen aber auch mal anmerken, dass die Touristen, mit denen wir das Hotel teilen, ein sehr angenehmes Publikum ist. Zum größten Teil Holländer, dann Deutsche und Australier.


Das Hotel liegt in in einer tollen, gepflegten Grünanlage mit viel alten Bäumen und große Palmen, die angenehmen Schatten spenden. 



Die Anlage ist sehr weitläufig, mit mehren guten Restaurants und einer sensationellen Bar direkt am Strand.

Die Zimmer haben alle einen Balkon und bieten ausreichend Platz, wobei man sich dort am Tag so gut wie nie aufhält. Zum Teil wird renoviert, doch wurden wir davon nicht gestört.

Am Anfang war der leicht muffige Geruch der Klimaanlage unangenehm, aber dagegen schaffte ja die "Weltidee" von S., alias "Ditsche", Abhilfe.


Der Strand
Traumhaft!
Es fehlen die Verkäufer, die leckere Sate Spieße oder frische Mango oder Ananas anbieten. Dafür gibt es aber auch niemanden, der irgendwelche Touren oder Andenken los werden will. So kommt jeder zu einem ungestörten Mittagsschläfchen.


Mit dem Wasser ist das so eine Sache. Es gibt hier Ebbe und Flut und somit kann man einen guten halben Tag baden, und ein paar Stunden "Wattwandern". Man kann dann an einigen Stellen große Seesterne, riesige seltsame Würmer, Seeschlangen und Korallenfische finden. Ist aber kein Problem, die Pools sind ja auch noch da.


Und weil es hier so schön ist und S. erstmal ein paar Tage Erholung von der Arbeit braucht, bleiben wir länger als geplant. Die indonesische Insel Lombok und die kleinen Gilli Islands heben wir uns für einen anderen Urlaub auf.

Eure T. und Euer S. 







Ditsche auf Bali

Hilfe, ein Cocktail zuviel und ich bin nicht mehr mit S. sondern mit Ditsche im Urlaub! 


Der Mann hatte eine "Weltidee": Moskitospray mit Zitronenaroma in die Lüftung der Klimaanlage sprühen und das Zimmer riecht frisch und ist mückenfrei (war es vorher auch schon). Jetzt will er sich diese Idee patentieren lassen. 
Ich muss mal eben raus auf den Balkon, meine Augen brennen... Außerdem ist er mit seinen Schumiletten (wie er sagt) in eine Scherbe getreten und meint, die Polsterung sei hin und er braucht neue! Dabei sind es ganz normale thailändische Flipflops, die wohl einfach nur durchgelatscht sind.

Männer!

Eure T.

Samstag, 27. September 2014

Unterwegs auf der Straße

Wie immer zieht es uns in an Orte, an denen eher weniger Touristen und mehr Einheimische anzufinden sind. D. weiß wovon wir sprechen. Also los, raus aus dem Hotel und die Umgebung erkunden, per pedes.

Ganz so extrem tourifreie Zone war es dann (noch) nicht. Es erinnert uns an Thailand vor ca. 10 Jahren, sowohl die Infrastruktur als auch die Preise. Wobei es sich hier am Sanur Beach auch um eine eher ruhigere Seite der Insel handelt, also weniger Party People.

Gute Restaurants, die Leute lächeln und freuen sich, dass Gäste da sind. 



Die Verkäufer an den Ständen und Tagestourenvermittler quatschen einen zwar an, sind dann aber nicht beleidigt, wenn es nach kurzer Unterhaltung und Begutachtung der Waren dann doch nicht zum Geschäft kommt. Sehr entspannt! Alles "Original Copy".


Ein Spaziergang an den Straßen ist auch spannend. Man sollte schon beim Gehen nach unten sehen, um nicht aus Versehen in das Loch eines zerbrochenen Kanaldeckels zu treten. Auch das "Deponieren" des Hausmülls links und rechts an der Straße ist für Europäer eher ungewöhnlich, aber hier ist es eben so. Um so weiter man sich vom Hotel entfernt, desto ursprünglicher und tourifreier wird es. 


Eure T. umd Euer S.

Mittwoch, 24. September 2014

Bali

Nachdem wir am Montag unsere Habe in 2 Koffer aufgeteilt haben, wurde einer davon in Singapur sicher untergebracht. Jetzt müssen wir nur 2 Personen und einen Koffer bei Air Asia bezahlen. Diese Fluggesellschaft ist in Asien sowas wie bei uns Ryan Air. Nur gibt es bei Ryan Air keine Livemusik während des Fluges!


Am Dienstag sind wir 2,5 Stunden weiter nach Bali geflogen. Mit einer halben Stunde Verspätung erfolgte um 19 Uhr die Landung in Denpasar. Das Prama Sanur Beach Hotel hatten wir schon von Singapur aus gebucht. Jetzt brauchten wir nur noch ein Taxi dorthin. Laut Google sollte dies 95.000,- Indonesische Rupien (IDR) kosten, aber hier sagte man uns 150.000 IDR. Auf T.'s Frage warum so teuer und ob es ein normales Taxi oder ein Limousinenservice sei, bekamen wir die gut gelaunte Antwort "No, it's an abnormal Taxi!". Dann aber die ernste Antwort, dass die Preise im Internet veraltet und Benzinkosten enorm gestiegen sind. Auch nicht anders als in Europa. Allerdings haben wir für eine 20-minütige Fahrt nur umgerechnet 11 € bezahlt. Ganz anders als in Europa.

Im Dunkeln im Hotel angekommen, haben wir uns erst einmal ein Restaurant innerhalb der Anlage gesucht. Auch wenn das erfahrungsgemäß teurer ist. Nach 2 x indonesischen Nudeln mit Chicken und Sate Spießen, einem Teller Obst, einem Bier und einer Cola kam die Rechnung: ca. 13 € !!! Mal sehen, was wir morgen an der Straße zahlen!

Diesmal haben wir mit Frühstück gebucht. Und das ist auch gut so! Es gibt alles, von Ananas bis Zimtpfannkuchen. Sogar der Kaffee ist gut. Und man kann draußen sitzen, mit Blick auf den Pool und das Meer.

Am Pool sitzend mußte S. noch am Laptop arbeiten, während T. schon den weiteren Verlauf unserer Reise plante. Voraussichtlich wird es hier eine kleine Änderung geben.



Das Wetter: Blauer Himmel, Sonnenschein, 34 Grad Luft-, 28 Grad Wassertemperatur. Uns geht's gut, alle gesund!

Eure T. und Euer S.