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Freitag, 6. Januar 2017

Country Style auf der Woolshed Farm

Die letzte Station im Innland war eine Farm auf der früher Schafe geschoren wurden. Heute erklärt sich die Jondaryan Woolshed auf ihrer Homepage so:

Das denkmalgeschützte Woolshed bei Jondaryan ist der älteste und größte Betrieb Woolshed seiner Art in der Welt mit über 150 Jahren Geschichte. Besuchen Sie uns und erleben Sie die entspannte, ländliche Atmosphäre bei einer Führung durch das historische Museumsdorf.



T. versuchte mit den Tieren zu kommunizieren, aber die sprechen wohl einen unbekannten Dialekt. 


Die Kuh sagt zu dem Känguru: "Sag mal bist du nicht ne Kuh?"
"Nee, ich bin ein Känguru." (Insider)


Außer dem Museum gibt es dort einen Campingplatz, auf dem wir eine weitere interessante Nacht verbrachten. Es gab viel Platz und wenig Menschen. 






Und es wurde besonders auf unliebsame Tiere hingewiesen, wovon wir hier aber zum Glück keine gesehen haben. 


Nur die ein oder andere nicht ganz ungefährliche Spinne hing da so rum. 

Am nächsten Morgen hatten wir Besuch von einer Farmkatze, die sich bei uns ganz wohl fühlte.




Und nach dem entspannten Frühstück gings dann weiter in Richtung Redcliffe, eine Stadt nicht weit entfernt von Brisbane. 

Eure T. und Euer S. 

Donnerstag, 5. Januar 2017

Die weitere Tour durchs "Hinterland"

Da wir auf dem "Hinweg" fast ausschließlich an der Küste gefahren sind, wählten wir für den "Rückweg" nun das "Hinterland". Außerdem wollten wir uns noch die "Jondaryan Woolshed" ansehen, eine Farm, auf der früher Schafe geschoren wurden. Diese liegt im Hinterland ca. 150 km westlich von Brisbane, was ja unsere erste und letzte Station war. Etwas melancholisch wurde uns schon bei der Realisierung, dass das wirklich der "Rückweg" unserer Reise ist.

Als nächste Station haben wir uns die Apsley Falls ausgeguckt. Dort sollte es immerhin eine geteerte Zufahrt und eine Toilette mit Wasserspülung geben. Aber dennoch war uns bewusst, dass wir Bushcamping machen würden, also kein Strom, kein Trinkwasser und schon lange kein WLAN, was abseits der Küste sowieso schon schwierig ist.



Aber es gibt Feuerstellen 


und diverse Tiere



Auf jeden Fall war das eine gute Entscheidung, denn auch hier erwarteten uns tolle Eindrücke. 




Am nächsten Morgen hüpften dann auch ein paar Kängas um uns rum und wir machten uns nach einem gemütlichen Frühstück wieder auf den Weg. 


Eure T. und Euer S. 

Dienstag, 3. Januar 2017

Überfall der Papageien und Aras

Auf dem Weg zum nächsten Camp fielen uns drei große blaue Aras in einem Baum direkt neben der Straße und über uns fliegende rote Aras auf.


Diese waren gegenüber den sonst üblichen kleineren doch ungewöhnlich und wir hielten einfach mal an. Die Straße war so gut wie nicht befahren und es gab auch nur ein kleines Haus in der Nähe. Allerdings hatten wir kurz vorher noch über die auffällig gut gepflegten Pferdeweiden mit entsprechenden Pferden und ein in der Ferne liegendes großes Haus, das scheinbar dazu gehörte, gesprochen. Wie sich später herausstellte, lebt dort ein sehr, sehr wohlhabender Mensch, dem sowohl die prächtigen Reit- bzw. Rennpferde als auch die noch prächtigeren Aras und weitere Papageien gehören. 
Nachdem wir angehalten hatten, begrüßte uns die Besitzerin des kleinen Hauses sehr freundlich und erklärte uns, dass diese 3 und 11 weitere Aras dem Besitzer des großen Anwesens gehören und er die Vögel täglich raus lässt. Dazu gehören ihm eine noch größere Anzahl von kleinen Papageien, wovon uns drei davon in dem Augenblick quasi überfallen haben. 


Überaus neugierig wurden zunächst The Bewsy und dann wir untersucht. 







Das war ein schöner Zufall, dass wir gerade in dem Augenblick hier vorbeifuhren und angehalten haben, als diese tollen Vögel ihren Tagesausflug machten. 

Dann ging es weiter in Richtung Norden.  

Eure T. und Euer S. 

Montag, 2. Januar 2017

Die Blue Mountains und dann irgendwo im Nichts

Etwas westlich von Sydney sind die "Blue Mountains", ein Gebirge, dass ebenfalls ein "Must See" ist. Auch wenn es nicht so richtig auf unserer Route lag und wir nicht genau wussten, was uns dort erwartet, sind wir in die Blauen Berge  gefahren.
Im Ort Katoomba ist der "Echo Point", die Hauptanlaufstelle für Touristen, was wir dann auch deutlich erfahren mussten. Alles voller Menschen, Autos und Busse und das ist überhaupt nicht das, was wir mögen. Also sind wir etwas abseits weiter gefahren und dann auf den "Cliff Drive" gekommen. Dort war es dann ganz anders. Wenige Menschen und überwältigende Aussichten. 



Da wir keinen konkreten Plan hatten, haben wir anschließend entschieden über den Pacific Motorway zunächst in Richtung Norden zu fahren. Denn leider begann damit "schon" wieder der Rückweg. 

Unterwegs stellten wir allerdings fest, dass es in der Region nicht wirklich Campingplätze gibt. Etwas unsicher steuerten wir dann den einzigen Platz an, den wir im Netz annähernd entlang unserer Route gefunden haben. 

Der "Gremans Valley Caravan and Recreation Park". 
Als wir dann nach einigen Kilometern an der "Zufahrt" ankamen, waren wir weiter etwas verunsichert.

Bei der Zufahrt handelt es sich um eine doch recht steile Schotterpiste und wir wussten ja nicht, was uns auf diesem Weg und an dessen Ende "im Nichts" erwartete.



Doch alle Bedenken lösten sich in Luft auf, als wir unten angekommen an der Rezeption sehr freundlich und entspannt von zwei Damen empfangen wurden. Nach ein wenig Smalltalk wurde uns gesagt: "Fahrt da vorne über die weiße Brücke. Dann kommt rechts eine Wiese und das Toilettenhäuschen. Dort sucht ihr  euch einen Platz und stellt euch da hin."
Ganz einfach, ohne Plan und Platznummerierung, so geht's auch. 



Es gab Feuerstellen und lauter entspannte Leute, die einfach die Natur und das Beisammensitzen am Lagerfeuer genossen. 

Kleinflüger, das wäre genau dein "Ding"!

Eure T. und Euer S. 


Sonntag, 1. Januar 2017

Jahreswechsel in Sydney

Wir haben es geschafft und konnten DAS Feuerwerk an der Harbour Bridge sehen.

Wer glaubt, man geht oder fährt mal eben so gegen 22:00 Uhr in die Stadt, stellt sich mit guter Sichtposition zur Brücke hin und genießt das Feuerwerk, hat eine gaaaanz falsche Vorstellung von dem, was hier Sylvester ab geht. Die ausgeschriebenen "Spots", zu denen es freien Eintritt gibt, sind genau definiert. Der an der Oper zum Beispiel war gegen 12:00 Uhr Mittags geschlossen, weil voll. 

Aber wir haben es dennoch geschafft!
Dazu durften wir allerdings unseren Platz von kurz vor 20:30 Uhr bis nach Mitternacht dann auch nicht mehr verlassen. 

Es war ein wirklich emotionales Ereignis, dass wir nur einmal im Leben erleben werden. 
Hier ein paar ausgewählte Bilder. 








Die Highlights von dem 12-Minuten Spektakel kann man auf YouTube bewundern. 


Anschließend sind wir dann,wie geplant, zu Fuß 5 km durch die erste Nacht des neuen Jahres zu unserem Hotel spaziert und haben die Eindrücke nachklingen lassen. Im Hotel gab es dann auch einen Neujahrsdrink allerdings ohne Party. 
Das war mal Sylvester ganz anders als wir es bisher erlebt haben. 

Eure T. und Euer S.