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Donnerstag, 8. Dezember 2016

Ballina - Wäsche waschen und endlich wieder Spaghetti

Das ist eine "Kabine". 
Auto direkt vor der Tür parken und fast alles ist praktisch in einem Raum untergebracht. 


In Ballina entschlossen wir uns, eine Waschmaschine voll zu machen. Da es aber immer wieder mal regnete, mussten wir mit dem Trocknen improvisieren. 

Bereits auf dem Weg wurde für das Abendessen eingekauft. Gezielt steuerte T. in Richtung Pastaregal und so gab es endlich mal wieder Spaghetti 

erneut mit inspizierendem Besuch

Der Ort Ballina ist weniger spektakulär. Der nahegelegene Fluss lädt zum Angeln ein und auch hierfür ist die öffentliche Infrastruktur wieder vorbildlich. 

Links eine VA-Theke mit fliesendem Wasser zum Reinigen der Fische. 

Und von oben wird alles überwacht. 

Oh, die Attraktion von Ballina hätten wir fast vergessen ... der Riesenschrimp. 

Eure T. und Euer S. 

Dienstag, 6. Dezember 2016

Byron Bay - weiter östlich geht es nicht

Das Byron Bay bzw. Cape Byron ist der östlichste Ort auf australischem Festland.



Unser Eindruck von der Stadt: Alles Hippi oder was?
Sehr viele junge Leute suchen hier die nächste Party. Und man muss lange Haare haben und auf jeden Fall tätowiert sein. 
In Wikipedia steht:
"...
Der Byron Beach wurde vom Magazin Forbes zum sexiesten Beach der Welt gekürt.
..."
Na klar, mit uns sowieso. 


In der zweiten Nacht gab es durchgehend ein starkes Gewitter. Auch wenn The Bewsy uns sicher geschützt hat, war an richtig fest schlafen (eigentlich) nicht zu denken. Als T. zu S. meinte, sie könne nicht verstehen, wie man bei solch einem Gewitter derart entspannt Schnarchen könne, meinte S.: "Da hast Du bestimmt was mit dem Donnern verwechselt." 

Knapp 50 km nordwestlich von uns, am Mount Warning, wurde ein Camper im Zelt vom Blitz getroffen und ist gestorben.

Da die Wettervorhersage für die nächsten Tage keine wirkliche Besserung voraussagte, haben wir uns entschlossen, in Ballina auf dem North Coast Holiday Parks Ballina Central für zwei Nächte in einer "Kabine" zu übernachten. 
Dazu dann später mehr.

Eure T. und Euer S. 

Sonntag, 4. Dezember 2016

Gold Coast

Auch wenn in der sechstgrößten Stadt Australiens der höchste Wolkenkratzer der Südhalbkugel steht, blieben wir nicht in dieser Torurimetropole von Down Under, sondern halten nur kurz und cruisen weiter.

Endlose Strände, daher kommt wohl auch der Name des Stadtteils "Surfers Paradise". 

Aber für unseren Geschmack deutlich zu hohe Häuser zu dicht am Strand. 

Also weiter on the Road, bis zu einem Rastplatz mit fragwürdig markantem Namen. Da wurden wir neugierig.

Anstelle von kopflosen Reitern sollte man sich hier vor Schlangen hüten. 
(Nein, nein ... das sieht nur so aus als wenn hier der Baum gedüngt wird.)

Schnell weiter Richtung Süden, bevor doch noch der kopflose Reiter oder eine Schlange unangenehm wird. 

Wir haben jetzt eine weitere Zeitzone überschritten und sind 10 Stunden in der Zukunft ;)

Eure T. und Euer S. 

Im Dschungelcamp 2/2

Am zweiten Tag ... Ach nee, hab ja ganz vergessen im ersten Beitrag über die erste Nacht zu berichten.
Also...
Als wir am ersten Tag ankamen, war es schon spät am Nachmittag. Nachdem wir den richtigen Platz gefunden hatten und The Beswy bestmöglich gerade aufgestellt hatten, sie ist da immer sehr eigen, dämmerte es bereits. 
In der Dämmerung werden die Tiere aktiv und wir wussten nicht, was da um uns rum alles in Bewegung war, aber gefühlt war das ganz schön viel. Als es dann ganz dunkel war, saßen wir zunächst noch eine Zeit draußen vor dem Auto, aber sehen konnten wir absolut nichts. Des Öfteren haben wir mit der Taschenlampe ins "grüne Nichts" geleuchtet, weil dort immer wieder Geräusche zu hören waren. 
Direkt über uns erspähten wir durch Zufall eine Familie kleiner Baumbeuteltiere, die sich gemächlich und lautlos von Baum zu Baum ihren Weg bahnten. 
Nach relativ kurzer Zeit waren wir uns einig, ins Auto zu gehen und die Fenster möglichst weit zu schließen. Zum Glück war es mit 22 Grad relativ kühl, was sicherlich an der Höhe von knapp 1000 Metern lag. 
In der zweiten Nacht waren wir dann ja schon Dschungelcamp-Profis und blieben bestimmt 5 Minuten länger im Dunkeln draußen. 

Nun aber zum zweiten Tag. 
Da wir sehr früh ins Bett gegangen sind und der Dschungel sehr früh aufsteht, sind wir auch gegen 05:00 hoch. Pipi machen (Plumpskloo), Kaffee kochen und den Morgen genießen. Dann sind wir aber schon gegen 07:00 Uhr los und haben die nähere Umgebung erkundet. 

Es gibt dort einen Tree Top Walk, der an eine bekannte Fernsehsendung erinnert. 

An einer Stelle kann man in eine Baumkrone klettern


und oben gibt es eine tolle Aussicht. 


Das ist alles unvergleichlich. 



Nach der Morgenwanderung wurde dann mit allem drum und dran und neuen Freunden gefrühstückt. 

Mit vielen tollen Eindrücken und Erfahrungen sind wir dann die "Sackgasse" wieder zurückgefahren, wo wir noch weitere beeindruckende Ausblicke genießen konnten. 

Dann weiter Richtung Gold Coast und Surfers Paradise. 

Eure T. und Euer S. 


Samstag, 3. Dezember 2016

Im Dschungelcamp 1/2


"Bush-Camping" ... Kein Strom, kein Licht (und es wird richtig dunkel), keine Lebensmittel zu kaufen. 
Es gab aber immerhin Duschen und ein Plumpskloo. "Nach 3 Jahren ist alles in natürlichen Dünger umgewandelt. Es wird keine Spülung benötigt. Bitte hinterher unbedingt den Deckel schließen.", heißt es auf einem Schild. Na dann...

Wir waren im Lamington Nationalpark, genauer gesagt am westlichen Ende des Lamington Plateaus, sogenannt 'O'Reilly', noch genauer gesagt auf der Green Mountain Camping Area. 


Und eben auf diesem Campground haben wir zwei Nächte gebucht. Man muss -besser vorher- online (s)einen Platz buchen, weil es dort kein Office oder so gibt, sondern eine Informationstafel. 


Schon der Weg dorthin war atemberaubend. Vom letzten Ort, Canungra, führt eine knapp 40 km lange Sackgasse in die Berge. Unterwegs boten sich unglaublich tolle Aussichten. Die "Straße" war sehr kurvig und teilweise einspurig, so dass anhalten und Fotos machen kaum möglich war. Es kamen uns aber kaum Autos entgegen oder fuhren in unsere Richtung. Wir waren quasi alleine in der Natur. 




Auch hier wurden wir gleich wieder von Federtieren begrüßt, neben den überall anzutreffenden australischen Truthahn auch von einem Papagei.


Kleine Kängurus teilen sich den Zeltplatz mit den Menschen (genau hingucken). 



Vor unserer (nicht geführten!) Wanderung durch den Dschungel wurden wir über Schlangen -giftig oder nicht- aufgeklärt, haben aber keine getroffen...





Pause am Picnic Rock

Eine schwarze Echse lief uns über den Weg, dick und lang wie ein Unterarm. 


Nach über 4 Stunden im Dschungel haben wir dann wieder zurück zu The Bewsy gefunden. 

Vorbereitung für den nächsten Tag...

Eure T. und Euer S.