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Donnerstag, 9. Oktober 2014

Roller fahren

Für 400 Baht (10 €) haben wir uns einen Roller für 48 Stunden gemietet.


Da die Insel sehr klein ist, gibt es nur eine Hauptstraße.


Aus dem Hotel raus, nach links abbiegen und Richtung Fähranleger. Wir wollten die Fähre mal bei Tageslicht sehen und prüfen, ob neben dem Rost auch etwas tragfestes dabei ist. Aber leider kommt man an die nur ran, wenn man für's Übersetzen schon bezahlt hat. Die wissen wahrscheinlich schon warum. Was wir so im Dunkeln auf der Herfahrt gesehen haben, macht uns echt neugierig auf die Rücktour. Das Rost schwimmen kann haben wir ja schon erfahren.

Der Fähranleger liegt an dem kleinen Ort Saladan. Nur hier gibt es auch die Möglichkeit zu shoppen und übliche Souvenirs zu kaufen. Nach erfolgreichem Feilschen sind wir im Restaurant "Black Pearl" eingekehrt, lecker Essen.

 Auf dem Rückweg wollten wir eigentlich noch in einen "Seven Eleven" (kleiner Supermarkt), aber wegen Stromausfall gingen die Türen nicht auf. Also weiter zur Animal Welfare Farm, die hatte T. schon die ganze Zeit auf dem Plan. 


Die Animal Welfare Farm ist eine Art Tierheim. 70 Katzen und ca. 30 Hunde sind derzeit hier untergebracht bzw. finden hier ein zu Hause mit ärztlicher Versorgung. Die Katzen laufen alle frei herum, während die Hunde in kleinen Gruppen in großzügigen Gehegen sind.

Lizzy, eine Volontärin aus Neuseeland, hat uns direkt angesprochen und zu einer Infotour durch die Anlage eingeladen. Die Tiere werden alle sehr gut versorgt und es gibt die Möglichkeit eines oder auch mehrere mit nach Hause zu nehmen. Wir haben uns dagegen entschieden...


Am nächsten Tag aus dem Hotel raus und nach rechts abbiegen. Auf der anderen Seite der Insel liegt Old Town Lanta. Der Weg dorthin ist etwas weiter und führt über einen Berg. Durch viel grüne Landschaft, teilweise Wald und über eine nicht besonders gute Straße kamen wir noch vor dem Regen dort an. Ein kleines Fischerdörfchen mit Batikmoden und Restaurants, nett anzusehen, aber das war's dann auch schon.


Zurück in unserem Resort kamen mit dem Regen auch die Schlangen. Wie schon erwähnt, in Thailand sind es Schlangen, auf Bali sind es Eichhörnchen...



Eure T. und Euer S.

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Coco Lanta Resort

Wir können die positiven Hotelbewertungen wirklich bestätigen. 


Ein kleines Resort direkt am Strand und man hat das Gefühl, hier steht nicht der Profit und die Ausbeutung des Landes an erster Stelle, sondern eher gemäßigter und harmonischer Tourismus. 

Ok, es ist low season und dementsprechend wenig los, aber selbst wenn die 24 Bungalows belegt wären, würde es sicherlich noch angenehm sein. 


3 Tage hat es viel geregnet und gestürmt, was aber für diese Jahreszeit nicht ungewöhnlich ist. Aber auch das ist kein Problem, denn man kann trotzdem im Pool schwimmen, auf der Terrasse sitzen, lesen und "Klack" machen oder zur Massage gehen oder Katzen verwöhnen. 




Roller fahren und die Insel erkunden ging auch, aber mit Zwangspausen wegen Regenschauern. 

Eure T. und Euer S. 




Freitag, 3. Oktober 2014

Der Höllenritt nach Koh Lanta

"We will try to catch a public bus from the airport to your resort.", so leichtfertig hatten wir das Angebot unseres Hotels über einen Transfer vom Flughafen zum Hotel abgelehnt. Ok, im Nachhinein gibt es wieder etwas zu berichten und letztendlich sind wir statt nach versprochenen 2 Stunden dann nach 4,5 Stunden heile angekommen.

Der Reihe nach. 
Logo, lass mal googeln wie man vom Airport Krabi nach Koh Lanta kommt.
Ok, ein so ganz eindeutiges Ergebniss bekommt man nicht, jedenfalls keine Aussage:  "So und so muss man es machen."
Man findet eher thaistyle Aussagen.
  • "Hotel hat Shuttle inklusive."
  • "Sich irgendein Van schnappen, ca. 500 Baht (~12 €) pro Person bezahlen und hoffen, dass da noch Platz für einen Koffer ist."
  • "Nicht lange rumsuchen, sondern ein Taxi für 2500 Baht (~60 €) nehmen." (Wäre im wohl die beste Lösung  gewesen.)
Wir haben uns für den Public Transport entschieden.
Zunächst mit einem Bus nach Krabi-Stadt, dann umsteigen in einen Van. Wir hatten das Gefühl, die warteten nur auf uns. Aber weit gefehtl! Zunächst wurde alles etwas spektakulär verladen (S. musste T. festhalten, damit Sie nicht den Fahrer beiseite schubst und das mal eben koordiniert) und wir wunderten uns warum nicht einfach alles Gepäck in den Kofferraum, denn es waren mit uns ja nur 10 Personen im 16 Sitzer ... noch.
Nach und nach wurden weitere Personen und Pakete in den Bus gestopft und es wurde immer "kuscheliger".

Zum Glück legten wir einen großen Teil der Strecke im Dunkeln zurück. Wir mussten mit zwei Fähren fahren, wovon keine von beiden in Europa eine Zulassung hätte und das stellten wir fest, obwohl es stockdunkel war.

Der Kutscher raste dann auch mit alles was geht über den Asphalt und hupte alles Andere beiseite.

Es gibt von diesem Erlebnis keine Bilder, denn wie gesagt, zum Glück war es dunkel und wir mussten uns festhalten.

Nach 4 und einer halben Stunde kamen wir dann im Coco Lanta Resort gegen 20:50 Uhr an und wurden erleichtert empfangen. Wenn selbst Thais sich Sorgen machen und bei den Busgesellschaften anrufen und nach den Gästen suchen, dann soll das schom was heißen.

Koffer in den Bungalow packen und noch schnell lecker essen und ein (oder zwei?) large Singha und die Welt war wieder in Ordnung.

"Zu Hause" in Thailand.


Eure T. und Euer S.

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Bali-Singapur-Krabi

Bereits einen Tag vor unserer Weiterreise verließen wir das Prama Sanur Beach. Für eine halbe Nacht quartierten wir uns im Anika Melati Guesthouse ein, direkt gegenüber vom Flughafen, denn der Abfllug von Bali nach Singapur war schon um 06:20 am. Das hieß für uns um 03:30 Uhr aufstehen.

"Muss nur noch schnell die Mails checken, danach komm ich zu dir ..."

Um 8.30 Uhr in Singapur gelandet, mußten wir erst wieder dort einreisen, dann zum Flug nach Krabi/Thailand einchecken, dann in den Transitbereich (hört sich nur kompliziert an, ist es aber nicht). 
Bis zum Start um 15 Uhr hatten wir also noch viel Zeit. Aber die kann man auf diesem Flughafen sehr angenehm verbringen, denn es gibt einen Pool im Transitbereich des Flughafens! Dort haben wir gefrühstückt, geschwommen, sonnengebadet und geduscht.


Dann zum Flieger und eine Stunde Flug nach Krabi.


Von Krabi aus müssen wir irgendwie zur Insel Koh Lanta kommen, denn dort haben wir schon unsere nächste Unterkunft gebucht.

Eure T. und Euer S.



Das Eichhörnchen

In Thailand fallen Schlangen vom Baum, hier sind es Eichhörnchen.

Leider lag S. auf seiner Liege direkt darunter. Das Tier landete einen Volltreffer, direkt zwischen die Beine. 

Etwas benommen vom Sturz rannte es noch gegen T.s Liege und ward dann nicht mehr gesehen.

Jetzt die Version von S.:

Wie es wirklich war...

Eine kleine Gruppe halbstarker Eichhörnchen saß auf einem Baum und hatten volle Pulle Langeweile, wie immer. 
Da schlug das eine Hörnchen eine Wette vor. Der, der mit einer Arschbombe direkt den blöden Touri da unten auf der Liege trifft, bekommt eine Flasche Nussschnaps. 

Gesagt getan, und schwups zeigte B-Hörnchen die sauberste Arschbombe, die er je gemacht hat. Nur dass da unter kein Wasser, sondern zwei entspannte Nüsse nichtsahnend auf einer Liege lagen. 

Rumps!!! Dann noch zwei tiefe Risswunden an den Oberschenkeln einziehen und ab durch die Hecke, wo der leckere Nussschnaps mit den grölenden Kumpelhörnchen gekippt wurde. 

So war das! 
Ok, die Risswunden bluteten eigentlich kaum, waren doch wohl eher Kratzer, aber sonst stimmt alles, wirklich. 

Natürlich gibt es davon keine Bild- oder Tonaufnahme. Aber so'n kleinen Hörnchen-Racker hatten wir zuvor schon fotografiert. 


Genau so sieht das Arschbombenhörnchen garantiert auch aus, flitzt nur jetzt dauernd gut gelaunt mit einer roten Haselnussschnappsnase herum.

Eure T. und Euer S.