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Sonntag, 21. September 2014

Formel 1 - Samstag

Welch ein Spektakel!

Eine Formel 1 Strecke quer durch eine Millionenstadt und das ganze so, dass ohne Eintrittskarte keine Möglichkeit besteht, einen Blick auf die Flitzer zu erhaschen.

Aber die Motorengeräusche lassen vermuten, mit welcher Power die Autos durch die Straßen rasen.


Wir hatten den direkten Vergleich zwischen dem historischen Sound der "Oldtimer" und dem der aktuellen, hochtechnischen Hybridfahrzeuge.

Gegen 17:00 Uhr am Samstagnachmittag hieß es:

"The FIA Masters Historic Formula One Championship and Masters HGP will debut an exciting line-up of 3000cc cars from 1971 to 1983 at the Marina Bay Street Circuit for the very first time."

Und um 18:00 Uhr war dann das dritte Training der "echten" Rennautos. 

Anschließend sind wir dann zum Clark Quay gegangen und haben die Happy Hour genutzt, um Cocktails zu schlürfen, etwas leckeres zu essen und uns auf den morgigen Tag zu freuen, denn da können wir nicht nur etwas hören, sondern auch etwas sehen. 

Bis später

Eure T. und Euer S. 

Samstag, 20. September 2014

Sentosa Island

Endlich mal an den Strand! Singapur selbst hat zwar auch Strände, aber aus irgendeinem Grund wird dort nicht im Meer gebadet. Man trifft sich dort eher zum Picknicken oder Angeln. Um im Meer schwimmen zu können, mußten wir nach Sentosa fahren/laufen.


Sentosa ist eine kleine Insel, welche durch Landaufschüttung vergrößert wurde und 3 sehr schöne Strände hat. Gleichzeitig gibt es aber auch mehrere Freizeitparks, wie z.B. die Universal Studios, den Watercove-Park, Butterfly-Garden usw.


Unser Ziel war aber der Strand! Es gibt die Möglichkeit mit einer Gondelbahn (29 SG Dollar) oder einer Schwebebahn (4 SG Dollar) vom Festland aus zu fahren oder über den Boardwalk (1 SG Dollar) zu laufen. Die Brücke ist nur 800 m lang und zusätzlich mit beschatteten Rollbändern ausgestattet, so dass man nicht mal ständig laufen muss. Zu unserer Überraschung entfällt der Eintrittspreis auf der Brücke bis Januar 2015 an Wochenenden und an Feiertagen. Auf der Insel angekommen, mussten wir diese einmal komplett überqueren, um an unser Ziel zu kommen. Insgesamt sind wir ca. 35 Minuten gelaufen.

Am Strand wurden unsere Erwartungen erfüllt. Weißer Sand, Palmen, seichtes warmes Wasser, etwa 28 Grad ( das Wasser! Luft 33 Grad). Ist zwar nicht wirklich eine Abkühlung, aber schön. Es gibt einen Stand mit einer Bar neben der anderen, einen ohne Musikbeschallung und einen dritten, den wir nicht gesehen haben. War zu warm um weiterzulaufen. Aber am Wochenende ist es, nicht anders als bei uns, sehr voll. Jeder Strandabschnitt wird von einem Lifeguard bewacht, der auch alle um 19 Uhr aus dem Wasser ruft. Denn im Dunkeln ist baden verboten.


Auf dem Hin- und Rückweg kommt man durch das größte Einkaufszentrum Singapurs, der Vivocity Mall, mit 300 Shops. Von "Armani" bis "Zara" ist dort alles vertreten. Aber es gibt auch Läden in denen es bezahlbares gibt. Da wir an diesem Tag nicht passend für diese Mall gekleidet waren, mußte T. am nächsten Tag nochmal los. 5 Stunden dort zu verbringen ist kein Problem! Aber irgendwann tun einem die Füße weh und man tritt freiwillig den Rückweg an, schließlich müssen die Taschen ja auch noch ins Hotel geschleppt werden...

Es ist soweit!!! Das Formel 1-Wochenende beginnt! Egal, ob Regen oder/und 33 Grad, wir sind dabei und werden berichten. Bis vor 2 Tagen konnten wir noch mitten auf der Rennstrecke laufen,trotz der schon aufgebauten Zäune. Jetzt ist alles abgesperrt. Außerdem beginnt ab morgen auch unser Urlaub.




Eure T. und Euer S.

Freitag, 12. September 2014

Botanic Gardens

Es gibt hier einen 74 Hektar großen botanischen Garten, wir würden Park sagen, der mit jährlich 4,2 Millionen Besuchern der meist besuchte botanische Garten der Welt sein soll. Da haben wir uns gedacht, wir gucken mal warum.


Der Eintritt ist kostenlos (!), das ist bestimmt schon mal ein Grund. Alles ist sehr schön angelegt und super gepflegt. Scheinbar treffen sich dort am Wochenende viele Einheimische zum Picknick, relaxen, spielen und genießen die Ruhe. Und es gibt keine Schilder auf denen steht "Betreten des Rasens verboten". Hier ist von der ständigen Geräuschkulisse der Stadt nichts zu hören. Wirklich total entspannend.


Es kann aber mal vorkommen, dass dir dort ein Leguan über den Weg läuft. In dem See gibt es einige Fische (ziemlich große Kois) und Unmengen von Schildkröten. Schwimmen darf man dort nicht. Wir sind uns auch sicher, dass irgendwo ein paar Schlangen verborgen sind.


Ein Teil ist gegen ein Eintrittsgeld von 5 SG-Dollar zugänglich. Hier befindet sich der Orchid Garden. 


Es gibt 3000 verschiedene Orchideenarten zu sehen und riechen. 


Man möchte jede Art fotografieren, weil alles wirklich schön anzusehen ist. Aber wir halten uns zurück, denn 3000 Bilder von Blumen anzusehen wird bestimmt langweilig. 


Und es gibt Streifenhörnchen in Massen. Ab und an auch mal eine Maus oder Ratte.


 Wundersame Bäume...


Eure T. und Euer S.

Mittwoch, 10. September 2014

Wir waren mal weg

Wir waren mal auf Besichtigungstour und haben uns 5 "Must see" und einen in keinem Reiseführer aufgeführten Punkt vorgenommen.

Mit der MRT in die Innenstadt, los ging's, bei 33 Grad. Erste Anlaufstelle der Merlion-Park. Der "Park" liegt am Wasser, direkt gegenüber des bekannten Marina Bay Sands Hotel. Der Park besteht aus einer 7 Meter hohen Statue, oben ein weißer Löwe, unten ein Fisch. Er ist das Wahrzeichen Singapurs.


Weiter am Fluß lang, am Fullerton Hotel vorbei, welches sensationelles Gebäck herstellt. S. bekommt häufig Proben oder auch eine ganze Packung auf der Arbeit. Aber bei 32 € für 6 Kekse werden wir keine mitbringen! Ach ja, das Hotel ist auch nett anzusehen.



Am Raffles-Denkmal (Gründer Singapurs) vorbei war unser nächstes Ziel "Clark Quay", die größte überdachte Ausgehmeile der Stadt. Ein Restaurant und eine Kneipe neben dem/der anderen. Eigentlich soll die Hauptgeschäftszeit zwischen 22 - 4 Uhr sein, aber auch um 18 Uhr ist schon gut was los. Clark Quay liegt direkt am Fluß und die Aussicht auf die nostalgisch gehaltenen Häuser am Wasser mit den Wolkenkratzern dahinter ist beeindruckend. Nach einer Stunde besichtigen, entschieden wir uns für einen Drink. Bier 6 €, Cocktail 11 €, alles 0,3 l.





Auf zum "Singapur Zoo", zur Night Safari. Auf dem Weg dahin ein kurzer Stop in der DigitaLife Mall, um etwas zu essen. Nur ist ein kurzer Stop in einem Einkaufszentrum, welches nur Elektrogeschäfte hat, nicht möglich. Da müssen doch Preise verglichen werden! Aber die Zeiten in denen man hier günstiger Einkaufen konnte sind vorbei, eher ist es teurer als bei uns.



Der Zoo liegt etwas außerhalb der Stadt. Um 21 Uhr kamen wir an, 47 € für 2 Personen zahlen und ab in die Bimmelbahn zur Night Safari. Zwischendurch mal aussteigen und zu Fuß durch die Dunkelheit. Die Gehege sind so angelegt, dass es keine Zäune gibt. Nur Wassergräben, die von Hecken verborgen sind. So hat man den Eindruck den Löwen, Hyänen usw. direkt gegenüber zu stehen. Da alle Tiere eine beleuchtete Futterstelle haben und erst am Abend gefüttert werden, waren sie auch gut zu sehen. Durch Gehege mit weniger gefährlichen Tieren kann man durchlaufen. Das gab T. die Gelegenheit eine riesige Fledermaus (eigentlich Flughund genannt) zu füttern. Fiese kleine spitze Zähne haben die!
Nachts um 0.30 Uhr wieder im Hotel, noch ein Bier draußen (bei 27 Grad), duschen und dann endlich ins Bett.

Erkenntnisse: 
1. Wenn du in Singapur in einen Park willst, muss in der Bezeichnung das Wort "Garden" vorkommen.
2. Shopping und Mitbringsel für die Lieben daheim werden in Indonesien oder Thailand erledigt.
3. Polizisten sind in Singapur nur ganz selten zu sehen, weil die alle in Zivilkleidung rumlaufen.
4. Die Zäune und Tribünen für das Formel 1-Rennen werden schon seit einigen Tagen aufgebaut😀



Eure T. und euer S.

Freitag, 5. September 2014

Wie zuhause, nur wärmer

Vor kurzem erhielten wir von F. aus B. die Nachricht, dass unsere Berichterstattung zu wünschen übrig lässt. Heute erklären wir mal warum das so ist. Hier unser Tagesablauf:

Um 5.30 Uhr aufstehen, Frühstück machen (ja, das tun wir selbst). S. fährt zur Arbeit, T. erledigt die alltäglichen Dinge. Waschmaschine starten, Betten machen, abwaschen, einkaufen (nicht Shopping!), bügeln, manchmal selber kochen, Zimmermädchen neue Falttechnik von Toilettenpapier beibringen, Fitnessstudio, schwimmen, Nachrichten aus Deutschland lesen, spazieren gehen, mit fremden Menschen reden (auch wenn meine Eltern mir immer gesagt haben, ich soll das nicht tun). Um 18.30 Uhr S. zurück. Nochmal zum Pool, essen. S. telefoniert dann immer nochmal geschäftlich mit Deutschland, T. liest oder guckt Fernsehen. Zwischen 22 - 23 Uhr ins Bett und "gute Nacht John-Boy".



Dazu folgende Bemerkungen: 1. Der Kühlschrank fängt an zu piepen, wenn die Tür zu lange offen ist. 2. Ebenso das Bügeleisen, wenn es zu lange auf einer Stelle steht. 3. T. täglich eine Stunde im Fitnessstudio und danach schwimmen, das gibt's nur in Singapur! Bei Gewitter fällt schwimmen aus. In der 22. Etage bist du mittendrin. Cool!

Mittlerweile haben wir einen Food Market entdeckt, ganz ohne Touristen. Da kann man für 10 € mit 2 Personen essen, aber überwiegend nur chinesisch. An der Metrostation gibt es einen Imbiß, da sind wir mit 4 € für 2 Personen dabei. Knoblauch-Spaghetti gab es auch schon. So gut wie im Skiurlaub auf der Hütte (K & T wissen was wir meinen). Kosten aber 14 € pro Person! Selber kochen ist insgesamt teurer, günstig einkaufen gibt es hier nicht.



Abschließend noch einige kleine Erlebnisse:

Vor ein paar Tagen fiel die Temperatur auf 25 Grad, eine Stunde lang ein heftiger Gewittersturm. Da haben wir schon über lange Hosen und Socken nachgedacht. An das Klima haben wir uns schnell gewöhnt!

Mit dem Rauchen ist das in Singapur ja so 'ne Sache. Es gibt dazu so viele Regeln, wie nur in gekennzeichneten Zonen, es dürfen nicht mehr als 5 Leute zusammen stehen, mindestens 5 m von einem Gebäude entfernt, auf keinen Fall auf dem Boden werfen. Aber wirklich dran halten tun sich nur wenige. Vor einigen Tagen konnte man einen Polizisten auf einem Motorrad beim Rauchen beobachten... 20 Zigaretten kosten hier übrigens ca. 7 €.


Die Welt ist klein! Da stehst du morgens um 6.30 Uhr an der Bushaltestelle, es stellt sich ein Mann dazu und sagt "Moin"! Es stimmt was man so liest, die Bevölkerung Singapurs ist international!

Sobald unser Urlaub anfängt (23.09.) gibt es sicher mehr zu berichten.

Eure T. und Euer S.